
Meine Schwerpunkte
In meiner therapeutischen Arbeit begleite ich Menschen mit wissenschaftlich fundierten Methoden wie der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) sowie der Schematherapie. Mein Fokus liegt dabei nicht nur auf Symptomen, sondern vor allem auf innerem Wachstum, Selbstannahme und nachhaltiger Veränderung.
Ich begleite Menschen bei Herausforderungen wie:
Depressiven Verstimmungen und Erschöpfungszuständen
Angstgefühlen und innerer Unruhe
Burnout und chronischem Stress
Digitaler Erschöpfung und Social-Media-Abhängigkeit (Digital Detox)
und bei allem was das Leben manchmal schwer macht.
Gemeinsam finden wir einen Weg, der zu dir passt, damit du wieder leichter durchs Leben gehen kannst und deine Lebensqualität spürbar wächst.
Therapiemethoden mit denen ich arbeite

Schematherapie
Schematherapie – dem inneren Kind begegnen
Oft tragen wir alte Verletzungen und Glaubenssätze aus unserer Kindheit in uns, ohne es zu merken. Sie beeinflussen, wie wir über uns selbst denken, Beziehungen gestalten und mit Herausforderungen umgehen.
Die Schematherapie hilft dabei, diese Muster sichtbar zu machen und ihre Wurzeln zu verstehen. Gemeinsam entdecken wir, welche Bedürfnisse vielleicht zu kurz gekommen sind und wie du heute einen neuen, fürsorglicheren Umgang mit dir selbst entwickeln kannst.
Denn Veränderung beginnt dort, wo Verständnis, Mitgefühl und echte Selbstannahme entstehen.

ACT
ACT – Mit den eigenen Werten leben
Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) hilft dabei, belastende Gedanken und Gefühle anders wahrzunehmen, statt gegen sie anzukämpfen. Durch Achtsamkeit und die Orientierung an den eigenen Werten entsteht mehr Klarheit darüber, was im Leben wirklich wichtig ist.
ACT unterstützt Sie dabei, trotz innerer Herausforderungen Schritte in Richtung eines erfüllten und authentischen Lebens zu gehen.

Lösungsorientierte Kurzzeittherapie
Lösungsorientierte Kurzzeittherapie – weil das Leben weitergeht
Es gibt Phasen im Leben, in denen man nicht jahrelang über Probleme sprechen kann – weil das Leben nicht wartet.
Die lösungsorientierte Kurzzeittherapie nach Steve de Shazer habe ich ganz bewusst gelernt. Denn ich habe oft erlebt, wie quälend es sein kann, sich endlos mit dem "Warum" zu beschäftigen – ohne dass sich im Alltag etwas verändert. Natürlich kann es heilsam sein zu verstehen, woher Muster kommen. Aber manchmal braucht es vor allem eins: eine konkrete Lösung. Und zwar jetzt.
Gerade in unserer schnellen Welt – mit Kindern, Arbeit, Verantwortung – ist oft keine Zeit für jahrelange Therapien. Die lösungsorientierte Kurzzeittherapie bietet Dir die Möglichkeit in wenigen Sitzungen (oft reichen schon 5–10) helfen, wieder klarer zu sehen, konkrete Schritte zu gehen und den nächsten Tag besser zu bewältigen.
Es geht nicht darum, alles zu analysieren, sondern darum, dein inneres Licht wiederzufinden – auch wenn gerade alles dunkel scheint. Manchmal braucht es nur einen kleinen Perspektivwechsel, um wieder Hoffnung zu spüren und handlungsfähig zu werden.
Ich begleite dich dabei pragmatisch, empathisch und klar – damit du in deinem Leben wieder festen Boden unter den Füßen spürst.

Embodiment
Für mich war es ein Aha-Moment, als ich zum ersten Mal von Embodiment hörte – obwohl ich schon lange gespürt habe, wie eng Körper und Psyche miteinander verbunden sind.
Embodiment bedeutet genau das: Körper und Seele beeinflussen sich gegenseitig – ständig, in jedem Moment. Wenn wir zum Beispiel die Schultern hochziehen, flach atmen oder uns klein machen, kann das oft mit Gefühlen wie Angst, Anspannung oder Unsicherheit einhergehen. Umgekehrt können eine aufrechte Haltung, ein tiefer Atemzug oder ein stabiler Stand dabei helfen, innerlich mehr Ruhe und Stabilität zu finden.
Ich habe das oft erlebt – nicht nur bei mir, sondern auch bei den Menschen, die ich in meinen Pilates-Stunden begleite. Nach dem Training wirken sie häufig nicht nur körperlich gelöster, sondern auch innerlich klarer, ruhiger und offener.
Heute integriere ich Embodiment auch in meine therapeutische Arbeit. Dabei achte ich genau darauf, wie sich jemand bewegt, wie er atmet und welche Haltung der Körper einnimmt – und was das über das innere Erleben aussagen kann.
Ich lade meine Klientinnen und Klienten ein, neue körperliche Erfahrungen zu machen – denn der Körper kann ein wertvoller Zugang sein, um innere Prozesse zu unterstützen.

Gesprächstherapie nach Rogers
Die Gesprächstherapie nach Carl Rogers ist für mich eine der grundlegendsten Methoden – wie ein Fundament, auf dem seelische Arbeit wachsen kann.
Manchmal braucht es keine komplizierten Techniken, sondern einfach einen sicheren Raum, in dem man gehört und gesehen wird – ohne Bewertung, ohne Druck, ohne ‚Du solltest aber …‘.
Dabei geht es darum, einen Menschen so anzunehmen, wie er ist, mit all seinen Gefühlen, Zweifeln, Wünschen und inneren Spannungen.
In meiner Arbeit erlebe ich oft, dass durch empathisches Zuhören und Begegnung auf Augenhöhe neue Perspektiven entstehen.
Diese Therapieform berührt mich sehr, weil sie so einfach und doch tief ist. Sie hilft, die feinen inneren Töne zu hören: Bedürfnisse, Sehnsucht, Verletzlichkeit – und auch die eigene Kraft.

Achtsamkeit
Achtsamkeit ist heute fast zu einem Trend geworden. Überall hört man davon – doch oft wird gar nicht richtig verstanden, worum es dabei wirklich geht.
Achtsamkeit bedeutet nicht, aus dem Alltag auszusteigen oder „alles loszulassen“. Ganz im Gegenteil:
Es geht darum, dem Leben ganz direkt zu begegnen – so wie es ist.
Wir leben so oft in Gedanken – in der Zukunft, mit Sorgen und Plänen, oder in der Vergangenheit, mit alten Geschichten und Erinnerungen.
Und wenn wir dann doch einmal ganz im Moment sind, fühlen wir uns oft fremd im eigenen Leben – vielleicht leer, traurig oder verloren.
In der Achtsamkeitspraxis geht es darum, genau diesen Moment bewusst zu erleben – ohne ihn verändern zu müssen.
Wieder zu spüren: Ich bin da. Ich bin lebendig. Ich atme. Ich fühle.
Und genau darin liegt eine tiefe Kraft.
Wenn wir wirklich im Hier und Jetzt sind, dann verschwinden viele unserer inneren Kämpfe.
Angst, Grübelei, Erschöpfung – all das verliert an Macht, wenn wir mit uns selbst in liebevoller Verbindung sind.
Ich arbeite als Achtsamkeitstrainerin und Achtsamkeitscoach, weil ich selbst erlebt habe, wie sehr diese Praxis das Leben verändern kann.
Achtsamkeit ist für mich kein Konzept, sondern ein innerer Ort, an dem Frieden möglich ist.
